„Wir werden Turmbaumeister!“ – so lautete das Thema der letzten Sachunterrichtsstunden in der Klasse 1a.
Jeder von uns hatte bereits im Kindergarten oder zu Hause schon einmal einen Turm gebaut, meistens aus Bauklötzen, Legosteinen, aber auch aus Kissen und Kisten. Manche kannten auch schon den Eiffelturm oder den schiefen Turm von Pisa. Aber wo steht der höchste Turm der Welt? Wie hoch ist eigentlich der Eiffelturm? Warum ist der schiefe Turm schief? In welchem Land gibt es überall Türme? Wo stehen die meisten Türme? Warum gibt es überhaupt Türme?
All diesen Fragen sind wir im Laufe der Einheit nachgegangen.
Angefangen haben wir mit den Türmen, die es bei uns in Baden-Baden gibt. Den Merkurturm konnten wir sogar direkt von unserem Schulhof sehen! Als nächstes schauten wir uns die bekanntesten Türme auf der Welt an. Besonders beeindruckt waren wir von dem Burj Khalifa – dem größten Turm der Welt! Gemeinsam überlegten wir, was vergleichbar mit der unfassbaren Größe von 830 m sein könnte: Reicht es, wenn wir uns alle auf den Kopf der anderen stellen? Reicht es wenn es alle Kinder der Schule machen? Nein, der Burg Khalifa ist noch um ein Vielfaches höher!

Nachdem wir uns auch mit den Funktionen der Türme beschäftigt hatten, galt es herauszufinden, was einen Turm stabil macht. Hierfür machten wir Experimente mit Holzsteinen. Wir lernten, dass die Querbalken Stützen brauchen, um stabil stehen zu können. Außerdem sollten die Türme möglichst gerade gebaut sein.

Nun hatten wir genug theoretisches Wissen über die Türme, um mit der praktischen Ausbildung weiter machen zu können. Als Baumeister bearbeiteten wir die verschiedenen Stationen unseres Ausbildungsplans. Wir bauten Türme aus Würfeln, Bechern, Steinen, Stiften,… Wir probierten aus, ob die Türme auch stabil waren. Während wir experimentierten lernten wir mit dem Massiv-Bau und dem Skelett-Bau zwei verschiedene Bauarten kennen. Beide konnten wir noch anwenden. Schließlich waren wir uns alle einig: die besten Türme kann man aus Holzsteinen, Bechern und Papprollen bauen. Manche Materialien wie Steine, Wattestäbchen eignen sich eher weniger für hohe Türme.

















Im Anschluss mussten wir noch die letzten Prüfungsfragen zu den Türmen beantworten. Das war leicht für uns – wir hatten schon richtig viel über die Türme gelernt! Dann hatten wir es geschafft: Wir bekamen unsere Urkunde als echte Turmbau-Profis.

Laura Fischer

